Der Wärmewert ist faktor dafür, wie sehr eine Kerze hohen Temperaturen standhält!
Je höher der Wärmewert, um so kühler bleibt die Kerze. Leider gibt es keine Norm für den Wärmewert, weil jeder Hersteller seine eigenen Bezeichnungen hat.
Die heutigen Zündkerzen sind sogenannte "Breitbandkerzen", welche sich auch bei unterschiedlichen Bedingungen auf eine annähernd gleiche Temperatur einregulieren.
Das ist ein Grund dafür, dass Sparbüchsen - Kolben sehr selten geworden sind.
Lästige Fäden welche zwischen den Elektroden gelaufen sind gibt es ebenfalls selten.
Diese entstanden aber hauptsächlich durch das Blei im Kraftstoff.
Es kann die optimale Kerze kann leider nur den Versuch bestimmt werden.
Abhängig ist die Einstellung von der Vergasereinstellung und von der Zündeinstellung was die Möglichkeiten nochmals potenziert.
Noch ein Tipp:
Bei leistungsgesteigerten Motoren ist es sinnvoll gleich Kerzen mit einem höheren Wärmewert als serienmäßig vorgesehen sind zu verwenden, denn eine verölte Kerze ist sicher noch besser als Löcher im Kolben.
Es ist dzt. sicher so das moderne Kerzen ziemlich viel Unbill ausgleichen, aber nachfolgende Liste kann trotzdem eine Hilfestellung bei kleinen und einfach aufgebauten 2 Taktmotoren sein.
- Veröltes oder schwarzes Kerzengesicht
niederer Luftdruck (zb.: bei einer Bergfahrt)
Entstehende Nachteile: niederige Leistung, hoher Verbrauch, Unzuverlässigkeit, viele
Verbrennungsrückstände, hoher Schadstoffanteil in den Abgasen .
2. Weisses oder verbranntes Kerzengesicht, Schmelzperlen
Mögliche Ursache: zu niedriger Wärmewert, zu früher Zündpunkt, zu magere Vergasereinstellung,
ungewöhnliche Höchstbelastung (Dauervollgas)
Entstehende Nachteile: hoher Verschleiß (thermische und mechanische Belastung), ruppiger Motorlauf,
Achtung! große Gefahr (Kolbenreiber oder Loch im Kolben)
3. Rehbraune Kerze
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